1Erstgespräch
Wir hören zu: Was fällt heute schwer, was soll unbedingt bleiben, wer nutzt den Garten mit?

Ein altersgerechter Garten kombiniert stufenlose, mindestens 120 cm breite Wege, rutschhemmende Beläge (Klasse R11), Hochbeete in Arbeitshöhe und blendfreie Beleuchtung. Die Buß Gartengestaltung GmbH aus Hohenahr plant und baut altersgerechte Gärten in ganz Mittelhessen, auf Wunsch mit Spielbereich für die Enkel, in Etappen und mit begehbarer 3D-Planung vorab. Zuschüsse der Pflegekasse von bis zu 4.180 Euro je Maßnahme sind möglich (Stand 2026).
Ein altersgerechter Garten ist ein Garten, der sich ohne Stufen, ohne Stolperkanten und ohne tiefes Bücken nutzen lässt: mit breiten, ebenen Wegen, rutschhemmenden Belägen, Beeten in Arbeitshöhe und Beleuchtung, die den Weg auch abends sicher macht. Zur Abgrenzung: Barrierefrei heißt in Anlehnung an die DIN 18040 vollständig ohne fremde Hilfe nutzbar, auch im Rollstuhl. Barrierearm meint spürbar reduzierte Hürden ohne Norm-Anspruch. Im Privatgarten ist die Norm nicht verpflichtend, wir nutzen sie als bewährten Werkzeugkasten.
Das Schöne daran: Dieselbe flache Rampe, die den Rollator trägt, schiebt auch den Kinderwagen. Fachleute nennen das „Design for all", wir nennen es einen Garten, der niemanden aussperrt. Die Buß Gartengestaltung GmbH, Meisterbetrieb in Hohenahr, baut solche Gärten in Wetzlar, Gießen, Marburg, Herborn und im gesamten Lahn-Dill-Kreis um. Soll dabei gleich der ganze Garten neu gedacht werden, ist unsere komplette Umgestaltung der passende Rahmen.
Der Garten, in dem Sie alt werden, ist derselbe, in dem Ihre Enkel groß werden.
Es geht nicht um Verzicht. Es geht darum, dass die Hände in der Erde bleiben, der Kaffee auf der Terrasse und die Enkel in Sichtweite, in zehn Jahren genauso wie heute.
Mindestens 120 cm, damit Rollator oder Rollstuhl bequem Platz haben; für die Begegnung zweier Personen 150 cm. Tippen Sie die Punkte im Bild an, jede Zahl erklärt sich selbst:
Hauptwege mindestens 120 cm, Begegnungsfall 150 cm. Tore und Durchgänge: mindestens 90 cm, Wendefläche für den Rollstuhl 150 × 150 cm.
Höchstens 6 % Steigung, ohne Quergefälle. Ab 6 m Länge ein Zwischenpodest von 150 cm, am Anfang und Ende je 150 × 150 cm Bewegungsfläche.
Beidseitig, in 85–90 cm Höhe, mit griffigem Durchmesser von 3–4,5 cm. Er trägt an nassen Tagen mehr Sicherheit als jede Versicherung.
Eine Sitzgelegenheit am Weg macht auch den langen Gartenweg wieder zu Ihrem Weg: Pause statt Umkehr.
Blickverbindung zwischen Terrasse, Haus und Garten: Wer sich sieht, hilft sich, ganz ohne Zaun und Klingel.
Alle Maße sind Orientierungswerte nach DIN 18040 (Übersicht bei nullbarriere.de). Im Privatgarten sind sie nicht verpflichtend, aber sie haben sich als Planungsgrundlage bewährt, und die Buß Gartengestaltung GmbH plant lieber einmal großzügig als zweimal knapp. Stufen ersetzen wir, wo es das Gelände erlaubt, durch lange, flache Wege; wo nicht, durch Rampen mit Handlauf, wie Sie sie im Bild sehen.

Die Antwort steckt in einer Kennzahl: der Rutschhemmklasse nach DIN 51130. Sie reicht draußen relevant von R10 bis R12, je höher, desto griffiger. Für Außenwege empfiehlt sich Klasse R11; geflammte oder gestockte Natursteinoberflächen erreichen R11–R12 und fühlen sich dabei nicht rau, sondern wertig an.
Genauso wichtig wie das Material ist das Handwerk darunter: ebene Verlegung mit sauberem Gefälle zur Entwässerung, enge Fugen, in denen kein Stockende hängen bleibt, und keine Kanten über wenige Millimeter. Genau dort entscheidet sich, ob ein Weg nach zehn Jahren noch eben liegt, unser Thema seit 1991, auch bei Terrassen und Wegen ohne Altersanlass.
R11–R12, nass trittsicher, langlebig. Unsere erste Wahl für Hauptwege und Terrassen.
Ebene, wirtschaftliche Alternative mit leicht gebrochenen Kanten. Auf die R11-Angabe des Herstellers achten.
Natürlich und wasserdurchlässig, gut begehbar, wenn sie fest abgezogen ist. Braucht nach Starkregen etwas Pflege.
Warm, aber bei Nässe kritisch: Glatte Dielen werden zur Rutschbahn. An Hauptwegen meiden oder geriffelt ausführen.
Niemand hört mit dem Gärtnern auf, weil die Lust fehlt. Meist fehlt nur die Höhe. Ein Hochbeet in 85–100 cm Arbeitshöhe bringt Tomaten, Kräuter und Stauden dorthin, wo der Rücken sie erreicht; für den Rollstuhl planen wir unterfahrbare Beete mit mindestens 65–70 cm lichter Höhe.
Pflegeleicht heißt dabei nicht pflanzenlos: Mit der richtigen Staudenauswahl bleibt der Garten üppig und der Aufwand klein. Wie das im Detail geht, zeigt unser Artikel Pflegeleichter Garten: der große Ratgeber.

Ein guter Weg fürs Alter hat zwei Prozent Gefälle: genug, dass der Regen abläuft, so wenig, dass kein Rollator es merkt.
Weil der sicherste Weg nichts nützt, wenn man ihn abends nicht sieht. Gute Wegbeleuchtung ist kein Deko-Thema, sie ist Sturzprävention.
Bodennahe Leuchten säumen den Weg, warmweiß und blendfrei; schon geringe Lichtmengen genügen, wenn sie richtig sitzen. Entscheidend ist der lückenlose Verlauf: keine Dunkelzonen zwischen den Lichtinseln, dazu Bewegungsmelder an Haustür, Terrasse und Garage.
Ob die Beleuchtung wirklich funktioniert, sehen Sie bei uns vor dem Bau: Der virtuelle Rundgang unserer 3D-Gartenplanung zeigt Ihren künftigen Garten bei Tag und bei Nacht, mit animierter Beleuchtung. Blendung, Dunkelzonen und Engstellen fallen so am Bildschirm auf, nicht erst im November auf dem Weg zur Mülltonne.
Ein altersgerechter Garten ist kein Seniorengarten. Er ist ein Garten, der beides kann. Schalten Sie um:
Gießkanne statt Gymnastik: Die Beete liegen in Arbeitshöhe, der Weg dorthin ist eben und griffig, die Bank fürs Verschnaufen steht im Halbschatten. Gärtnern bleibt Freude, nicht Risiko.
Der Sandkasten liegt in Sichtweite der Sitzzone, der breite Weg wird zur Bobbycar-Rennstrecke, und das Hochbeet ist das gemeinsame Projekt von Oma und Enkel. Aufsicht fühlt sich hier an wie Zuschauen.
Auch die Sicherheit denkt hier für beide Generationen mit: Rasen dämpft Stürze bis etwa 1 Meter Fallhöhe, ab 60 cm freier Fallhöhe empfiehlt sich stoßdämpfender Boden unter Spielgeräten. Verpflichtend sind die Spielplatznormen DIN EN 1176/1177 nur für öffentliche Anlagen, im Privatgarten nutzen wir sie als Orientierung. Und die freie Sichtachse zwischen Terrasse und Spielbereich ist ohnehin die beste Sicherheitstechnik, die ein Garten haben kann.
Häufiger jemand, als die meisten denken: Pflegekasse, KfW und in Hessen die WIBank fördern Maßnahmen, die das Wohnumfeld sicherer machen. Die Zuwegung zum Haus gehört oft dazu.
Warum der Staat hier mitzahlt, zeigt eine Zahl: 23,8 Prozent der Menschen ab 65 stürzen mindestens einmal innerhalb von zwölf Monaten, bei den über 80-Jährigen ist es ein Drittel (33,5 Prozent; Quelle: Robert Koch-Institut, GEDA 2022). Jeder verhinderte Sturz ist günstiger als seine Folgen, für die Kassen und erst recht für Sie.
| Förderweg | Was ist möglich? | Wichtig zu wissen |
|---|---|---|
| Pflegekasse (§ 40 Abs. 4 SGB XI) | Zuschuss bis 4.180 € je Maßnahme und Person, alle Pflegegrade 1–5 | Antrag vor der Umsetzung; ob eine Gartenmaßnahme förderfähig ist, entscheidet die Kasse im Einzelfall |
| KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen" | Kredit bis 50.000 € je Wohneinheit für Barrierereduzierung | Konditionen tagesaktuell bei der KfW prüfen; Antrag vor Vorhabensbeginn über die Hausbank |
| KfW-Zuschuss 455-B | Investitionszuschuss für Barrierereduzierung | Verfügbarkeit budgetabhängig, das Programm war zwischenzeitlich gestoppt; vor dem Antrag auf kfw.de prüfen |
| WIBank Hessen (behindertengerechter Umbau) | Zuschuss bis 15.000 €, bis zu 50 % der Kosten | Antrag über die kommunale Wohnungsbauförderstelle, vor Baubeginn |
Stand: Juli 2026. Alle Angaben ohne Gewähr, keine Rechts- oder Förderberatung: Beträge und Programme ändern sich, verbindlich sind allein Pflegekasse, KfW (kfw.de), WIBank (wibank.de) und die Übersicht des Bundesministeriums für Gesundheit. Die wichtigste Regel gilt überall: Antrag immer vor Baubeginn stellen.
Die Buß Gartengestaltung GmbH liefert Ihnen dafür das, was jede Stelle sehen will: eine saubere Planung und einen nachvollziehbaren Kostenvoranschlag, aufgeschlüsselt nach Maßnahmen.
Nach diesem Satz arbeiten wir seit 1991. Für Ihren Umbau heißt das konkret:
1Wir hören zu: Was fällt heute schwer, was soll unbedingt bleiben, wer nutzt den Garten mit?
2Stufen, Gefälle, Engstellen, Beläge: Wir erfassen, wo der Garten heute bremst, und wo sein Potenzial liegt.
3Gehen Sie virtuell durch Ihren künftigen Garten, auch im Dunkeln: So prüfen wir Wege, Rampen und Beleuchtung vor dem Bau.
4Erst Zuwegung und Terrasse, später Beete und Licht: Jede Etappe baut auf die nächste auf, der Garten bleibt nutzbar.
5Auf Wunsch übernehmen wir die Gartenpflege im festen Rhythmus, damit der Garten leicht bleibt, auch wenn die Kräfte sich ändern.
Ein Anruf genügt, der Rest ergibt sich im Erstgespräch, gern gemeinsam mit Ihren Kindern.
Erstgespräch anfragenAls Orientierung gelten mindestens 120 cm, damit Rollator oder Rollstuhl bequem Platz haben; sollen sich zwei Personen begegnen können, besser 150 cm. Durchgänge und Gartentore planen wir mit mindestens 90 cm, eine Wendefläche für den Rollstuhl mit 150 × 150 cm. Die Werte stammen aus der DIN 18040, die im Privatgarten nicht verpflichtend ist, sich als Planungsgrundlage aber bewährt hat.
Maximal 6 Prozent, ohne Quergefälle. Ab 6 Metern Länge gehört ein Zwischenpodest von 150 cm hinein, dazu beidseitige Handläufe in 85–90 cm Höhe sowie am Anfang und am Ende eine Bewegungsfläche von 150 × 150 cm (Orientierungswerte nach DIN 18040). Das klingt technisch, entscheidet aber darüber, ob eine Rampe ohne fremde Hilfe nutzbar ist.
Für Außenbereiche empfehlen wir Beläge der Rutschhemmklasse R11 nach DIN 51130. Geflammte oder gestockte Natursteinoberflächen erreichen R11–R12 und bleiben auch nass trittsicher. Ebenso wichtig: ebene Verlegung, enge Fugen und keine Kanten über wenige Millimeter. Poliertes Material und glattes Holz meiden Sie besser, beides wird bei Regen zur Rutschbahn.
Die Pflegekasse bezuschusst wohnumfeldverbessernde Maßnahmen mit bis zu 4.180 Euro je Maßnahme (§ 40 Abs. 4 SGB XI, alle Pflegegrade 1–5, Stand 2026), wenn sie die Pflege erleichtern oder die selbstständige Lebensführung ermöglichen, typischerweise Zuwegung, Rampen, Handläufe oder der Terrassenzugang. Wichtig: Der Antrag muss vor der Umsetzung gestellt werden, und ob eine konkrete Gartenmaßnahme förderfähig ist, entscheidet die Kasse im Einzelfall.
Für Arbeiten im Stehen haben sich 85–100 cm bewährt, je nach Körpergröße. Wer im Rollstuhl gärtnert, braucht ein unterfahrbares Hochbeet mit mindestens 65–70 cm lichter Höhe, damit die Beine unter die Beetfläche passen. Wir planen die Höhe passend zur Person, nicht nach Katalogmaß.
Ja, und zwar ohne Kompromisse: Breite, stufenlose Wege, rutschfeste Flächen und gute Sicht von der Sitzzone nützen Großeltern und Enkeln gleichermaßen. Rasen dämpft Stürze bis etwa 1 Meter Fallhöhe, und für private Spielgeräte gibt es keine Norm-Pflicht; die Spielplatznormen DIN EN 1176/1177 dienen als Orientierung. Genau dieses Prinzip steckt hinter dem Begriff Mehrgenerationengarten.
Nein. Üblich und gut planbar sind Etappen: erst Zuwegung und Terrassenzugang, später Beete, Beleuchtung oder Sitzplätze. Die 3D-Planung zeigt das Endbild vorab, sodass jede Etappe auf die nächste aufbaut und nichts doppelt gebaut wird. So verteilen sich die Kosten, und der Garten bleibt während des Umbaus nutzbar.
Sehr sinnvoll. Wer komfortable Wegbreiten und rutschhemmende Beläge einplant, solange sie Komfort und noch nicht Notwendigkeit sind, baut einmal und in Ruhe. Nachrüsten unter Zeitdruck, etwa nach einem Sturz oder einer Diagnose, ist meist teurer und stressiger. Und: Breite Wege und sichere Beläge nützen sofort, allen Generationen.
Sie gehen vor dem ersten Spatenstich virtuell durch Ihren künftigen Garten, bei Tag und bei Nacht. Gerade der Nacht-Rundgang mit Beleuchtungsanimation zeigt, wo Dunkelzonen oder Blendung entstehen würden, und Engstellen fallen auf, bevor sie gepflastert sind. Bei der Buß Gartengestaltung GmbH ist dieser Rundgang fester Teil der Gartenplanung.
Weil beim altersgerechten Umbau die Sicherheit im Detail steckt: Gefälle, Entwässerung, Unterbau und Belagswahl entscheiden darüber, ob ein Weg zehn Jahre eben und trittsicher bleibt. Für Förderanträge werden zudem in der Regel Kostenvoranschläge eines Fachbetriebs benötigt. Die Buß Gartengestaltung GmbH, Meisterbetrieb in Hohenahr seit 1991, plant und baut den Umbau aus einer Hand.
Am einfachsten am Telefon: Sie erzählen, was heute schwerfällt, wir sagen ehrlich, was sich lohnt, was es ungefähr kostet und welche Zuschüsse infrage kommen. Gern auch gemeinsam mit Ihren Kindern.
Soll gleich der ganze Garten neu gedacht werden? Gartengestaltung: Neuanlage & Umgestaltung.